Wacken

woa-mittwoch-impressionen-2013-0491 BINARY 455617Wacken Open Air 2015: Regenmassen sorgen für Schlamm-Acker!

Schon bevor es richtig los geht, regiert auf dem Festval-Gelände des Wacken Open Air 2015 der Schlamm. Seit drei Tagen regnet es in Wacken bereits. Das erschwert die Anreise. Rain Or Shine: Das ist auch 2015 wieder das Motto auf dem Wacken Open Air. Seit drei Tagen wird der Festival-Acker nun schon von Regenmassen überschwemmt. Die Festival-Betreiber warnen bereits vor möglichen Schwierigkeiten bei der Anreise. Wie unsere Wetteraussichten bereits andeutet, wird sich die Lage erst am Freitag entspannen.

Monster Magnet neues Album

Monster Magnet veröffentlichen kommenden Oktober ein neues Album

 

monster magnetBevor nun falsche Erwartungen geschürt werden: Ganz so neu ist das Material des angekündigten Album doch wieder nicht. MONSTER MAGNETs Dave Wyndorf ließ jüngst verlauten, dass im kommenden Oktober die Veröffentlichung von "Cobras And Fire: The Mastermind Redux" ansteht; wie der Name schon verrät, handelt es sich dabei um eine Überarbeitung des 2010er-Studioalbums "Mastermind".

Nachdem bereits "Milking The Stars: A Re-Imagining Of Last Patrol" für verträumte Blicke sorgte, soll auch "Mastermind"s neue Version nicht nur eine alternative Anhör-Version werden, sondern auch für sich allein stehen können - jedoch mit einer anderen Gesamtstimmung: "With Cobras And Fire I wanted to present these songs in a much stranger and dirtier atmosphere. Less “classic rock” and more…well, I’d guess I’d call it a deranged fusion of Garage-Psych, Fuzz Punk and Movie Soundtrack music." Was heißt das nun genau für den Hörer? – Ein nahezu komplett neu aufgenommenes Album mit zusätzlichem Orgelspiel, Klavier, Sitars und einem neuen Soundgewand der altbekannten Töne.

Der Vorgänger hat die Messlatte hoch gelegt – ob auch "Cobras And Fire: The Mastermind Redux" derartig begeistert kann, bleibt abzuwarten. Am besten mit der verkündeten Trackliste:

01 She Digs That Hole
02 Watch Me Fade
03 Mastermind ‘69
04 Hallucination Bomb
05 Gods And Punks
06 The Titan
07 When The Planes Fall From The Sky
08 Ball Of Confusion
09 Time Machine
10 I Live Behind The Paradise Machine Evil Joe Barresi's Magnet Mash Vol.1

 

Marky Ramone veröffentlicht Autobiografie

marky ramoneFür die Leseratten unter euch gibt es bald wieder Nachschub in Sachen Bandleben-Schmökerei: Marky Ramone, neben Johnny, Joey und Dee Dee ein Mitglied der berühmt-berüchtigten US-Punk-Band RAMONES, erzählt mit "Punk Rock Blitzkrieg – mein Leben mit den RAMONES" von seinen Erlebnissen im Band-Alltag.

Eine große Portion Punk, Alkohol, Streits, Freundschaften, Absturz, Genesung, die Sonnen- und Schattenseiten des Lebens als Musiker und die Geschichte seines persönlichen Werdegangs – Marky Ramone vor und hinter den Kulissen. Das Buch ist ab 25.09.2015 erhältlich.

 

 

Exodus

GettyImages-459245830-237x134Steve Souza: „Ich war eine elende Person“

Der Exodus-Frontmann Steve "Zetro" Souza erinnert sich an eine Zeit in seinem Leben, in der er keine gute Gesellschaft war. Vor allem nicht für seine Thrash Metaller-Kollegen. Jetzt wäre er aber ein angenehmerer Mensch.

Der Zeitpunkt, an dem ihn die Thrash Metaller von Exodus als Sänger brauchten, hätte für Steve Souza nicht unpassender sein können. Aber der derzeitige Exodus-Frontmann Paul Baloff war verstorben und so gebot ihm sein Pflichtbewusstsein, die Band in dieser schweren Zeit als Sänger zu unterstützen. Das verriet „Zetro“ jüngst in einem Interview.

Es war die schlimmste Zeit für mich, die ganzen Umstände„, erinnert sich Souza. „Mir ging es nicht gut damit. Ich habe es eigentlich nur getan, weil Paul gestorben ist. Eigentlich wollten sie mit ihm weitermachen. Ich hatte zu der Zeit eine junge Familie zu versorgen, ich musste mich um alles kümmern und ich war mental einfach nicht darauf vorbereitet, bei Exodus zu sein.

Eine elende Person

Er unterstützte die Band trotzdem: „Ich war wahrscheinlich nicht die Art Mensch, die man gerne um sich herum hatte. Mental, körperlich, musikalisch… Diesmal ist es aber anders.

Im Jahr 2005 schon trennten sich die Wege von „Zetro“ und Exodus wieder. Seit letztem Jahr ist Steve nun wieder Sänger bei den Bay Area-Thrashern:

Damals war ich selbst einfach das Problem„, gibt Souza zu. „Ich war eine elende Person. Und wenn du eine solche Person bist, leidet die ganze Band, die Crew, das Management und alle anderen darunter.

Ein anderer Mensch

Das hätte sich aber geändert: „Also habe ich mich geändert. Ich habe angefangen an mit selbst zu arbeiten und bin dadurch ein besserer Mensch geworden. Ich bin mir also sicher, welche Antwort du bekommst, wenn du die anderen aus der Band fragst, wie es damals war mit mir in einer Band zu spielen und wie es heute ist. Sie würden dir sagen, dass es ein Unterschied wie Tag und Nacht ist. Vorher wollte ich nur für meinen Job als Sänger bezahlt werden und der Rest war mir egal. Heute habe ich Spaß!

80 er...

Studie: Metalheads der Achtziger hatten die glücklichste Jugend

Eine Studie des Self and Idetity-Fachmagazins zeigt, dass Metalheads der Achtziger nicht nur die glücklichste Jugend hatten, sondern auch heute am besten im Leben stehen!

Zur Hochzeit des Heavy Metal in den frühen Achtziger Jahren galten Bands wie Iron Maiden und Metallica als großes Entwicklungshindernis für Jugendliche und die Liebe zum Metal und der riskante Lebensstil vieler Musiker, Groupies und Fans wurde als große Gefahr für die spätere gesellschaftliche Entwicklung der Metalheads angesehen.

Drei Dekaden später belegt eine Studie, dass keine Gruppe so positiv durch ihre Zugehörigkeit zu einer Subkultur geprägt worden ist, wie Metal-Fans der Achtziger Jahre. Ehemalige Metal-Fans waren demnach in ihrer Jugend „signifikant glücklicher” und sind heutzutage „deutlich ausgeglichener” als Altersgenossen, die andere Musikrichtungen vorgezogen hätten. Das berichtet der Pacific Standard.

Die Studie

An der Studie nahmen 377 Erwachsene teil, von denen 154 in den Achtzigern Heavy Metal-Fans gewesen sind, darunter auch Groupies und Musiker. Mit ihnen wurden 80 weitere, gleichaltrige Personen und 153 College-Studenten der California University verglichen. Alle Teilnehmer beantworteten detaillierte Fragen zu Erfahrungen in ihrer Jugend und ihr derzeitiges Level von Erfolg und Glück.

Das Ergebnis bestätigt, was wir schon lange wissen: „Trotz der Herausforderungen negativer Kindheitserfahrungen und anderer stressvoller und riskanter Erfahrungen in ihrer Jugend, berichten die Metal-Fans von einem erheblich höheren Level jugendlichen Glücks, als ihre Altersgenossen und heutige College-Studenten.”, so die Wissenschaftler. Zudem sei es unter Metal-Fans „weniger wahrscheinlich, dass man bedauere, was man in seiner Jugend getan habe.”

Soziale Unterstützung ist ein entscheidender Schutz-Faktor für eine schwierige Jugend. Fans und Musiker fühlten die Gemeinschaft in der Metal-Community gleichermaßen stark und fanden so einen Weg, starke Emotionen unter Gleichgesinnten zu erfahren.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass „Metal-Fans oft traumatische und riskante ‘Sex, Drugs, and Rock ‚n‘ Roll-Leben’ geführt hätte, die Metalhead-Identität aber ein schützender Faktor gegenüber negativen ‘Ergebnissen’ im Erwachsenenalter gewesen sei.“

Quelle:metal-hammer.de

Slayer-Gitarrist Kerry King

crocodile BINARY 830411Der Slayer-Gitarrist Kerry King sieht in jungen Gitarristen keine Vorbilder mehr. Die Zeit der inspirierenden Rock und Metal-Gitarristen sei vorbei.

In einem Interview mit laweekly.com spricht Slayer-Gitarrist Kerry King über aktuelle Metal- und Rock-Gitarristen. Sie seien keine Inspiration für zukünftige Gitarristen, wie es in der Vergangenheit Musiker wie Ted Nugent oder Eddie Van Halen waren.

Die Dekade vor Slayer und die Dekade danach, hat noch Gitarren-Helden gesehen„, befindet Kerry. „Ted Nugent, Eddie Van Halen, Randy Rhoads, Dave Murray, Glenn Tipton, Tony Iommi. Später dann Yngwie Malmsteen. In den Neunzigern gab es Leute wie Zakk Wylde und Dimebag Darrell … Menschen denen du nacheifern wolltest.

Keine Inspiration

Heute gebe es diese Gitarren-Helden nicht mehr. Sie hätten das Gefühl für die Musik verloren:

Wir waren vor ein paar Jahren auf einem Festival in Süd Amerika und haben uns eine Video-Übertragung der Band angeschaut, die gerade gespielt hat“, errinnert sich der Slayer-Gitarrist. „Ich schaute auf den Bildschirm und konnte einfach überhaupt nicht verstehen, warum diese Band beliebt ist. Ich habe mir Gary Holt geschnappt. Ich habe auf den Bildschirm gezeigt und ihn gefragt ‘Hey Gary, würdest du diesen Jungs gerne nacheifern wollen?’ und er antwortete ‘Auf keinen Fall’.“

Langweilig und lethargisch

Es waren die langweiligsten und lethargischsten Gitarristen, die ich je gesehen habe. Ich würde niemals so sein wollen wie sie. Ich schaue mir viele junge Bands an und es sieht so aus, als würden ihre Roadies dort stehen und einen Soundcheck machen. Da kommt einfach nichts rüber. Sie geben einem einfach gar keinen Grund, großartig sein zu wollen.

Quelle:metal-hammer.de

 

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